Jedes Verkaufsgespräch beginnt mit der Begrüßung
Wer ein Autohaus anruft, tut das aus einem konkreten Grund. Er hat ein Fahrzeug online gefunden, braucht einen Werkstatttermin oder vergleicht Preise. Smalltalk steht nicht auf der Agenda. Die Begrüßung bestimmt den Ton fürs gesamte Gespräch, und im Autohaus führt dieses Gespräch oft direkt zum Umsatz.
Die Herausforderung: Autohäuser sind laute, geschäftige Orte. Verkäufer sind mit Kunden auf dem Hof. Serviceberater schreiben Aufträge. Die Finanzabteilung hat jemanden am Unterschreiben. Wenn das Telefon klingelt, konkurriert es mit allem, was auf der Fläche passiert.
Ein einheitliches Begrüßungsskript behebt das häufigste Problem: die gehetzte, abgelenkte Antwort, bei der sich der Anrufer wie eine Störung fühlt. Wenn jeder Mitarbeiter mit dem Autohausnamen, dem eigenen Namen und einer klaren Frage anfängt, weiß der Anrufer sofort, dass er es mit Profis zu tun hat.
Die verschiedenen Anruftypen im Autohaus
Verkaufsanfragen
Verkaufsanrufe lassen sich in drei Kategorien einteilen: Stöberer, Vergleicher und Kaufbereite. Jeder braucht einen anderen Ansatz, aber die Begrüßung bleibt gleich.
Stöberer sind am Anfang des Prozesses. Sie fragen vielleicht allgemein “Was habt ihr an SUVs?” Nenne ein paar Optionen, erwähne aktuelle Highlights aus dem Bestand und lade zum Besuch ein. Kein Druck.
Vergleicher haben die Auswahl eingegrenzt. Sie rufen bei dir und zwei anderen Autohäusern an. Sie wollen Preise, Verfügbarkeit und einen Grund, sich für dich zu entscheiden. Sei direkt mit Zahlen und hebe hervor, was dein Angebot unterscheidet (Garantie, inklusive Wartung, Inzahlungnahme-Wert).
Kaufbereite wollen loslegen. Sie fragen nach konkreten Fahrzeugnummern, Finanzierungskonditionen oder sofortiger Verfügbarkeit. Passe dich ihrem Tempo an. Vereinbare so schnell wie möglich eine Probefahrt oder einen Finanzierungstermin.
Werkstatttermine
Werkstattanrufe sind transaktionaler, aber genauso wertvoll. Der Kunde, der heute zum Ölwechsel kommt, ist der Kunde, der nächstes Quartal Reifen kauft. Aufnehmen:
- Baujahr, Marke und Modell
- Gewünschter Service (Wartung, Rückruf oder ein konkretes Problem)
- Wunschtermin
- Garantie oder Selbstzahler
Termin bestätigen, geschätzte Dauer nennen und auf Hol-/Bring-Service oder Leihwagen hinweisen. Diese kleinen Details geben dem Anrufer das Gefühl, gut aufgehoben zu sein, bevor er überhaupt vorbeikommt.
Probefahrten
Bei Probefahrten werden Geschäfte gemacht. Wer eine Probefahrt will, signalisiert echtes Interesse. Behandle diesen Anruf mit Priorität:
- Bestätigen, dass das Fahrzeug auf dem Hof und verfügbar ist
- Zwei oder drei konkrete Zeitfenster anbieten
- Name und Telefonnummer aufnehmen
- Sagen, dass das Auto bereitsteht, wenn er kommt
Der letzte Punkt zählt. “Wir haben das Auto vorne bereit, wenn du da bist” erzeugt ein VIP-Gefühl, das schon am Telefon beginnt.
Finanzierung und Leasing
Finanzierungsanrufe können heikel sein. Anrufer machen sich vielleicht Sorgen wegen der Bonität oder sind von Leasing-Konditionen verwirrt. Halte den Ton sachlich und wertungsfrei.
Frag nach dem Fahrzeug, ob eine Inzahlungnahme ansteht, und welche monatliche Rate passt. Wenn du vorab eine Bonitätsprüfung oder vorläufige Zahlen anbieten kannst, mach das vor dem Besuch. Ins Autohaus zu kommen und schon zu wissen, dass die Finanzierung steht, ist eine deutlich bessere Erfahrung als eine Stunde in der Finanzabteilung zu sitzen und abzuwarten.
Showroom vs. Telefon
Die tägliche Realität: Deine Verkäufer laufen mit Kunden über den Hof, erklären Ausstattungsvarianten und bauen Beziehungen auf. Während sie das tun, klingelt das Telefon. Und klingelt. Und keiner geht ran.
Manche Autohäuser lösen das mit einem eigenen Call-Center. Das funktioniert, kostet aber ordentlich. Andere verlassen sich auf den Empfang, aber der schafft immer nur einen Anruf gleichzeitig.
Safina fängt den Überlauf ab. Wenn dein Team auf der Fläche beschäftigt ist, nimmt Safina den Anruf an, fragt, ob es um Verkauf, Werkstatt oder Finanzierung geht, erfasst die Details und schickt deinem Team eine Zusammenfassung. Der Anrufer bekommt ein Gespräch statt einer Mailbox. Dein Team bekommt verwertbare Informationen statt einer verpassten Anruf-Meldung.
Ab 9,99 Euro pro Monat für 30 Minuten. Für Autohäuser mit stetigem Anrufvolumen deckt der Pro-Plan für 24,99 Euro 100 Minuten ab, und der Business-Plan für 59,99 Euro schafft 250 Minuten. Genug, um die Lücke zwischen Showroom und Telefon zu schließen.
Für Mailbox-Situationen findest du Autohaus-Mailbox-Vorlagen bei uns. Für die Erreichbarkeit nach Feierabend gibt’s die Abwesenheitsansagen. Verwandte Branchenvorlagen findest du bei den Autowerkstatt-Skripten. Stöber durch die ganze Vorlagen-Bibliothek oder entdecke Lösungen für 24/7-Erreichbarkeit.